Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

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Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Plusquamperfekt » Tue 17 Dec 2013, 17:16

OK Leute, ich hab das Spiel mal in einem anderen Forum ausprobiert und es hat dort relativ gut funktioniert.
Folgende Regeln: Zu Beginn gibt es einen Beispieltext in ganz normalem Standarddeutsch. Jeder Teilnehmer verändert eine Grammatikregel und ändert daraufhin den Text entsprechend der neuen Regel. Der nachfolgende User übernimmt den überarbeiteten Text und fügt ebenfalls eine neue Regel hinzu. Das Spiel ist ab dem Moment zu Ende, ab dem der Text entweder völlig unverständlich ist oder die Ursprungssprache Deutsch als solche nicht mehr erkennbar ist.

Ach ja, die natürliche Evolution von Sprachen spielt keine Rolle. Lasst eurer Kreativität freien Lauf, völlig egal, ob eine derartige Regeländerung wahrscheinlich ist oder nicht.

Ich schlage folgenden Text vor:
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Plusquamperfekt » Tue 17 Dec 2013, 17:34

Regeländerung 1: Alle Infinitive enden auf -a, Partizip Perfekt wird gebildet aus Infinitivstamm und -i, die Vorsilbe ge- fällt weg (das gilt auch für Adjektive, die von Partizipien abgeleitet sind)
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten bori. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabi und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegna.

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündi Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied machti werda auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität einschränki ist.

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft halti werda. Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboti.

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfi werda.

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkenni zu werda.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzi werda.

Niemand darf willkürlich festnehmi, in Haft halti oder des Landes verweisi werda.

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Creyeditor » Wed 18 Dec 2013, 12:19

Plusquamperfekt wrote:Regeländerung 1: Alle Infinitive enden auf -a, Partizip Perfekt wird gebildet aus Infinitivstamm und -i, die Vorsilbe ge- fällt weg (das gilt auch für Adjektive, die von Partizipien abgeleitet sind)
Regeländerung 2: Der Nominativ wird bei Nomen, Pronomen und Adjektiven durch die Vorsilbe "ma-" (Vor Vokalen "m-") markiert. Prädikative Nomen und Adjektive, sowie attributiv gebrauchte erweiterte Partizipien sind von der Regel ausgenommen.
Alle Mamenschen sind frei und gleich an Würde und Rechten bori. Masie sind mit Vernunft und Gewissen begabi und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegna.

Majeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündi Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Munterschied machti werda auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Maperson angehört, gleichgültig ob madieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität einschränki ist.

Majeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Maniemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft halti werda. Masklaverei und Masklavenhandel in allen ihren Formen sind verboti.

Maniemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfi werda.

Majeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkenni zu werda.

Malle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Malle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, madie gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Majeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Magrundrechte verletzi werda.

Maniemand darf willkürlich festnehmi, in Haft halti oder des Landes verweisi werda.

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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Plusquamperfekt » Wed 18 Dec 2013, 19:45

Regeländerung 3: Im Plural enden alle Substantive auf -a!

Malle Mamenscha sind frei und gleich an Würde und Rechta bori. Masie sind mit Vernunft und Gewissen begabi und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegna.

Majeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündi Rechta und Freiheita, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Munterschied machti werda auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Maperson angehört, gleichgültig ob madieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität einschränki ist.

Majeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Maniemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft halti werda. Masklaverei und Masklavenhandel in allen ihren Forma sind verboti.

Maniemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfi werda.

Majeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkenni zu werda.

Malle Mamenscha sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Malle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, madie gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Majeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlunga, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Magrundrechta verletzi werda.

Maniemand darf willkürlich festnehmi, in Haft halti oder des Landes verweisi werda.

Majeder hat bei der Feststellung seiner Rechta und Pflichta sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Visinoid » Fri 20 Dec 2013, 04:49

Dieses Spiel finde ich sehr lustig. :3

Regeländerung 4: Alle "er" und "r" vor Vokalen werden "a".
Regeländerung 5: Konsonantenhäufungen werden einfacher.
Alle Mamenschen sin frei un gleich an Wüade und Rechen bori. Masie sin mit Veanunf un Gewissen begabi un sollen einana im Geisse da Brüdalicheit begegna.

Majeda hat Anspruch auf alle in diesa Aklärung vakündi Rechte un Freiheiten, ohne iageneinen Untaschied, ewa nach Rasse, Hautfahbe, Geschlech, Sprache, Religion, politischa oda sontiga Anschauung, nassionala oda sossiala Hakunf, Vamögen, Gebuat oda sontigem Stan.

Des weiteren dahf kein Muntaschied machti wada auf Grun da politischen, rechlichen oder intanassionalen Stellung des Landes oda Gebietes, dem eine Mapason angehöat, gleichgültig ob madieses unabhängig is, unta Treuhanschaf steht, keine Selbsregierung besitz oda sont in seina Souveränität einschränki is.

Majeda hat das Rech auf Leben, Freiheit und Sichaheit da Pason.

Manieman dahf in Slaverei oder Leibeigenschaf halti wada. Maslaverei und Maslavenhandel in allen ihren Foamen sin verboti.

Manieman dahf da Folta oda grausama, unmenschlicha oda aniedrigena Behanlung oda Strafe untawoafi wada.

Majeda hat das Rech, üball as rechfähig anakenni zu wada.

Malle Menschen sin voa dem Gesetz gleich un haben ohne Untaschied Anspruch auf gleichen Schutz duach das Gesetz. Malle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Disriminierung, madie gegen diese Aklärung vastöß, und gegen jede Aufhetzung zu eina derahtigen Disriminierung.

Majeda hat Anspruch auf einen wiaksamen Rechbehelf bei den zuständigen innastaatlichen Gerichten gegen Hanlungen, duach die seine ihm nach da Vafassung oda nach dem Gesetz zustehenden Magrundrechte valetzi wada.

Maniemand dahf willküalich fesnehmi, in Haf halti oda des Landes vaweisi wada.

Majeda hat bei da Festellung seina Rechte un Plichten sowie bei eina gegen ihn ahobenen strafrechlichen Beschuldigung in volla Gleicheit Anspruch auf ein gerechtes un öffenliches Vafahren voa einem unabhängigen un unpahteiischen Gerich.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Plusquamperfekt » Fri 20 Dec 2013, 16:42

Hmmm, durch die Konsonanten-Vereinfachungen klingt der Text jetzt ziemlich betrunken :mrgreen:
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Egerius » Fri 20 Dec 2013, 17:25

Plusquamperfekt wrote:Hmmm, durch die Konsonanten-Vereinfachungen klingt der Text jetzt ziemlich betrunken :mrgreen:
Für mich ist der Text eher zu Berliner/Österreicher/Schweizer-Kauderwelsch geworden... oder Vulgärdeutsch.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Plusquamperfekt » Fri 20 Dec 2013, 18:36

Neue Regel:

Neuer Genitiv bei Substantiven (der Artikel fällt weg, alle attributiven Adjektive enden im Genitiv auf -i)
SG:
nach Vokalen:
-x,
nach Konsonanten:
-ux (nach Hinterzungenvokalen und nach [oi]), -ax (nach Mittelzungenvokalen und [ai], [au]), -ix (nach Vorderzungenvokalen

Plural: -xi (nach Vokalen), -uxi, -axi, -ixi (nach Konsonanten)
Malle Mamenscha sin frei un gleich an Wüade und Rechta bori. Masie sin mit Veanunf un Gewissen begabi un sollen einana im Geisse Brüdalicheitax begegna.

Majeda hat Anspruch auf alle in diesa Aklärung vakündi Rechta un Freiheita, ohne iageneinen Untaschied, ewa nach Rasse, Hautfahbe, Geschlech, Sprache, Religion, politischa oda sontiga Anschauung, nassionala oda sossiala Hakunf, Vamögen, Gebuat oda sontigem Stan.

Des weiteren dahf kein Muntaschied machti wada auf Grun politischi, rechlichi oder intanassionali Stellungux Landax oda Gebietix, dem eine Mapason angehöat, gleichgültig ob madieses unabhängig is, unta Treuhanschaf steht, keine Selbsregierung besitz oda sont in seina Souveränität einschränki is.

Majeda hat das Rech auf Leben, Freiheit und Sichaheit Pasonux.

Manieman dahf in Slaverei oder Leibeigenschaf halti wada. Maslaverei und Maslavenhandel in allen ihren Foama sin verboti.

Manieman dahf da Folta oda grausama, unmenschlicha oda aniedrigena Behanlung oda Strafe untawoafi wada.

Majeda hat das Rech, üball as rechfähig anakenni zu wada.

Malle Menscha sin voa dem Gesetz gleich un haben ohne Untaschied Anspruch auf gleichen Schutz duach das Gesetz. Malle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Disriminierung, madie gegen diese Aklärung vastöß, und gegen jede Aufhetzung zu eina derahtigen Disriminierung.

Majeda hat Anspruch auf einen wiaksamen Rechbehelf bei den zuständigen innastaatlichen Gerichta gegen Hanlunga, duach die seine ihm nach da Vafassung oda nach dem Gesetz zustehenden Magrundrechta valetzi wada.

Maniemand dahf willküalich fesnehmi, in Haf halti oda Landax vaweisi wada.

Majeda hat bei da Festellung seini Rechtixi un Plichtixi sowie bei eina gegen ihn ahobenen strafrechlichen Beschuldigung in volla Gleicheit Anspruch auf ein gerechtes un öffenliches Vafahren voa einem unabhängigen un unpahteiischen Gerich.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by cedh » Fri 20 Dec 2013, 20:24

Der Satzbau ändert sich so, dass alle Sätze mit einem flektierten Verb beginnen, dann kommt ggf. ein Infinitiv oder ein Partizip, dann alle pronominalen Hauptargumente des Satzes in der Reihenfolge Nominativ-Dativ-Akkusativ, und dann erst die übrigen Hauptargumente, die aber u.U. auch durch ein Satzadverbial oder eine Präpositionalphrase vom Verb-plus-Pronomen-Komplex abgetrennt sein können. Relativsätze werden genauso gebildet und immer ihrem Bezugswort nachgestellt.

Also:
V (INF/PTCP) (PRONnom) (PRONdat) (PRONacc) (AdvP) (andere Elemente)
Sin bori malle Mamenscha frei un gleich an Wüade und Rechta. Sin begabi masie mit Veanunf un Gewissen un sollen begegna einana im Geisse Brüdalicheitax.

Hat majeda Anspruch auf alle Rechta un Freiheita vakündi in diesa Aklärung, ohne iageneinen Untaschied, ewa nach Rasse, Hautfahbe, Geschlech, Sprache, Religion, politischa oda sontiga Anschauung, nassionala oda sossiala Hakunf, Vamögen, Gebuat oda sontigem Stan.

Dahf machti wada des weiteren kein Muntaschied auf Grun politischi, rechlichi oder intanassionali Stellungux Landax oda Gebietix, dem angehöat eine Mapason, gleichgültig ob is madieses unabhängig, steht unta Treuhanschaf, besitz keine Selbsregierung oda is einschränki sont in seina Souveränität.

Hat majeda das Rech auf Leben, Freiheit und Sichaheit Pasonux.

Dahf halti wada manieman in Slaverei oder Leibeigenschaf. Sin verboti Maslaverei und Maslavenhandel in allen ihren Foama.

Dahf untawoafi wada manieman da Folta oda grausama, unmenschlicha oda aniedrigena Behanlung oda Strafe.

Hat majeda das Rech, anakenni zu wada üball as rechfähig.

Sin malle Menscha voa dem Gesetz gleich un haben ohne Untaschied Anspruch auf gleichen Schutz duach das Gesetz. Haben malle Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Disriminierung, vastöß madie gegen diese Aklärung, und gegen jede Aufhetzung zu eina derahtigen Disriminierung.

Hat majeda Anspruch auf einen wiaksamen Rechbehelf bei den zuständigen innastaatlichen Gerichta gegen Hanlunga, duach die valetzi wada seine Magrundrechta zustehenden ihm nach da Vafassung oda nach dem Gesetz.

Dahf fesnehmi wada maniemand willküalich, halti in Haf oda vaweisi Landax.

Hat majeda bei da Festellung seini Rechtixi un Plichtixi sowie bei eina strafrechlichen Beschuldigung ahobenen gegen ihn in volla Gleicheit Anspruch auf ein gerechtes un öffenliches Vafahren voa einem unabhängigen un unpahteiischen Gerich.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Creyeditor » Sat 21 Dec 2013, 19:41

Orthographisches <h> verschwindet.
Sin bori malle Mamensca frei un gleic an Wüade und Recta. Sin begabi masie mit Veanunf un Gewissen un sollen begegna einana im Geisse Brüdaliceitax.

Hat majeda Anspruc auf alle Recta un Freieita vakündi in diesa Aklärung, ohne iageneinen Untaschied, ewa nach Rasse, Hautfabe, Geschlec, Sprace, Religion, politisca oda sontiga Anscauung, nassionala oda sossiala akunf, Vamögen, Gebuat oda sontigem Stan.

Daf macti wada des weiteren kein Muntaschied auf Grun politisci, rechlici oder intanassionali Stellungux Landax oda Gebietix, dem angeöat eine Mapason, gleicgültig ob is madieses unabängig, steht unta Treuanscaf, besitz keine Selbsregierung oda is einscränki sont in seina Souveränität.

Hat majeda das Rec auf Leben, Freieit und Sichaeit Pasonux.

Daf halti wada manieman in Slaverei oder Leibeigenscaf. Sin verboti Maslaverei und Maslavenhandel in allen ihren Foama.

Daf untawoafi wada manieman da Folta oda grausama, unmensclica oda aniedrigena Beanlung oda Strafe.

Hat majeda das Rec, anakenni zu wada üball as recfähig.

Sin malle Menscha voa dem Gesetz gleic un aben one Untaschied Anspruc auf gleicen Scutz duac das Gesetz. Haben malle Anspruc auf gleicen Scutz gegen jede Disriminierung, vastöß madie gegen diese Aklärung, und gegen jede Aufetzung zu eina deratigen Disriminierung.

Hat majeda Anspruch auf einen wiaksamen Rechbehelf bei den zuständigen innastaatlichen Gerichta gegen Hanlunga, duach die valetzi wada seine Magrundrechta zustehenden ihm nach da Vafassung oda nach dem Gesetz.

Dahf fesnehmi wada maniemand willküalich, halti in Haf oda vaweisi Landax.

Hat majeda bei da Festellung seini Rechtixi un Plichtixi sowie bei eina strafrechlichen Beschuldigung ahobenen gegen ihn in volla Gleicheit Anspruch auf ein gerechtes un öffenliches Vafahren voa einem unabhängigen un unpahteiischen Gerich.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Plusquamperfekt » Sun 22 Dec 2013, 01:11

Neue Regel: Alle langen Vokale werden mit Zirkumflex kenntlich gemacht, alle gerundeten Vorderzungenvokale werden entrundet, "ei" wird zu "î", "au" wird zu "ô", "eu" wird zu "î", "ä" wird zu "e" oder "ê"
Sin bôri malle Mamensca frî un glîc an Wîade und Recta. Sin begâbi masî mit Veanunf un Gewissen un sollen begêgna înana im Gîsse Brîdalicîtax.

Hat majêda Anspruc ôf alle Recta un Frîhîta vakindi in dîsa Aklärung, ône îagenînen Untaschîd, ewa nach Rasse, Hôtfâbe, Geschlec, Sprâce, Religiôn, pôlitisca ôda sontiga Anscôung, nassionâla ôda sossiâla Âkunf, Vamêgen, Gebûat ôda sontigem Stan.

Dâf macti wâda des wîteren kîn Muntaschîd ôf Grun pôlîtisci, reclici ôda intanassionâli Stellungux Landax ôda Gebîtix, dêm angeêat îne Mapasôn, glîcgiltig ob is madîses unabängig, stêt unta Trîanscaf, besitzt kîne Selbsregîrung ôda is einscrenki sont in sîna Sûverênitêt.

Hat majêda das Rec ôf Lêben, Frît und Sicaît Pasônux.

Dâf halti wâda manîman in Slaverî ôda Lîbîgenscaf. Sin vabôti Maslaverî un Maslâvenhandel in allen îren Foama.

Daf untawoafi wâda manîman da Folta ôda grôsama, unmensclica ôda anîdrigena Beanlung ôda Strâfe.

Hat majêda das Rec, anakenni zu wâda îball as recfêhig.

Sin malle Mamensha vôa dem Gesetz glîc un âben ône Untaschîd Anspruc auf glîcen Scutz duac das Gesetz. Âben malle Anspruc auf glîcen Scutz gêgen jêde Dikriminîrung, vastêß madî gêgen dîse Aklêrung, und gêgen jêde Ôfetzung zu îna dâtigen Dikriminîrung.

Hat majêda Anspruch ôf înen wiaksamen Rechbehelf bî den zustendigen innastâtlicen Gericta gêgen Hanlunga, duac dî valetzi wâda sîne Magrundrechta zustêenden îm nach da Vafassung ôda nach dêm Gesetz.

Dâf fesnêmi wâda manîman willkîalic, halti in Haf oda vawîsi Landax.

Hat majêda bî da Festellung sîni Rectixi un Plictixi sowî bî îna strâfreclicen Besculdigung ahôbenen gêgen în in volla Glîcît Anspruch ôf în gerechtes un effenliches Vafâren voa înem unabengigen un unpâtîiscen Geric.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Creyeditor » Tue 11 Feb 2014, 22:37

Neue Regel: Das letzte Wort eines jeden orthographischen Satzen wird an den Anfang dieses Satzes gestellt.
Recta sin bôri malle Mamensca frî un glîc an Wîade und. Brîdalicîtax sin begâbi masî mit Veanunf un Gewissen un sollen begêgna înana im Gîsse.

Stan hat majêda Anspruc ôf alle Recta un Frîhîta vakindi in dîsa Aklärung, ône îagenînen Untaschîd, ewa nach Rasse, Hôtfâbe, Geschlec, Sprâce, Religiôn, pôlitisca ôda sontiga Anscôung, nassionâla ôda sossiâla Âkunf, Vamêgen, Gebûat ôda sontigem.

Sûverênitêt dâf macti wâda des wîteren kîn Muntaschîd ôf Grun pôlîtisci, reclici ôda intanassionâli Stellungux Landax ôda Gebîtix, dêm angeêat îne Mapasôn, glîcgiltig ob is madîses unabängig, stêt unta Trîanscaf, besitzt kîne Selbsregîrung ôda is einscrenki sont in sîna.

Pasônux hat majêda das Rec ôf Lêben, Frît und Sicaît.

Lîbîgenscaf dâf halti wâda manîman in Slaverî ôda. Foama sin vabôti Maslaverî un Maslâvenhandel in allen îren.

Strâfe daf untawoafi wâda manîman da Folta ôda grôsama, unmensclica ôda anîdrigena Beanlung ôda.

Recfêhig hat majêda das Rec, anakenni zu wâda îball as.

Gesetz sin malle Mamensha vôa dem Gesetz glîc un âben ône Untaschîd Anspruc auf glîcen Scutz duac das. Dikriminîrung âben malle Anspruc auf glîcen Scutz gêgen jêde Dikriminîrung, vastêß madî gêgen dîse Aklêrung, und gêgen jêde Ôfetzung zu îna dâtigen.

Gesetz hat majêda Anspruch ôf înen wiaksamen Rechbehelf bî den zustendigen innastâtlicen Gericta gêgen Hanlunga, duac dî valetzi wâda sîne Magrundrechta zustêenden îm nach da Vafassung ôda nach dêm.

Landax dâf fesnêmi wâda manîman willkîalic, halti in Haf oda vawîsi.

Geric hat majêda bî da Festellung sîni Rectixi un Plictixi sowî bî îna strâfreclicen Besculdigung ahôbenen gêgen în in volla Glîcît Anspruch ôf în gerechtes un effenliches Vafâren voa înem unabengigen un unpâtîiscen.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Luan » Fri 31 Oct 2014, 17:42

Neue Regel #1: c wird vor e und i zu k, sonst zu sch
Neue Regel #2: Degemination = Doppelkonsonanten werden zu einfachen
Rekta sin bôri male Mamenska frî un glîk an Wîade und. Brîdalischîtax sin begâbi masî mit Veanunf un Gewisen un solen begêgna înana im Gîse.

Stan hat majêda Anspruk ôf ale Rekta un Frîhîta vakindi in dîsa Aklärung, ône îagenînen Untaschîd, ewa nach Rase, Hôtfâbe, Geschlek, Sprâsche, Religiôn, pôlitiska ôda sontiga Anskôung, nasionâla ôda sosiâla Âkunf, Vamêgen, Gebûat ôda sontigem.

Sûverênitêt dâf makti wâda des wîteren kîn Muntaschîd ôf Grun pôlîtischi, reklischi ôda intanasionâli Stelungux Landax ôda Gebîtix, dêm angeêat îne Mapasôn, glîkgiltig ob is madîses unabängig, stêt unta Trîanskaf, besitzt kîne Selbsregîrung ôda is einskrenki sont in sîna.

Pasônux hat majêda das Rek ôf Lêben, Frît und Sikaît.

Lîbîgenskaf dâf halti wâda manîman in Slaverî ôda. Foama sin vabôti Maslaverî un Maslâvenhandel in alen îren.

Strâfe daf untawoafi wâda manîman da Folta ôda grôsama, unmensklika ôda anîdrigena Beanlung ôda.

Rekfêhig hat majêda das Rek, anakeni zu wâda îbal as.

Gesez sin male Mamensha vôa dem Gesez glîk un âben ône Untaschîd Anspruk auf glîschen Skuz duac das. Dikriminîrung âben male Anspruk auf glîschen Skuz gêgen jêde Dikriminîrung, vastês madî gêgen dîse Aklêrung, und gêgen jêde Ôfezung zu îna dâtigen.

Gesez hat majêda Ansprukh ôf înen wiaksamen Rekhbehelf bî den zustendigen inastâtlischen Gerikta gêgen Hanlunga, duak dî valezi wâda sîne Magrundrekhta zustêenden îm nakh da Vafasung ôda nach dêm.

Landax dâf fesnêmi wâda manîman wilkîalik, halti in Haf oda vawîsi.

Gerik hat majêda bî da Festelung sîni Rektixi un Pliktixi sowî bî îna strâfreklischen Beskuldigung ahôbenen gêgen în in vola Glîschît Ansprukh ôf în gerekhtes un efenliches Vafâren voa înem unabengigen un unpâtîiscen.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Illuminatus » Fri 31 Oct 2014, 21:27

Neue Regel #1: Einige Kasusendungen werden erneuert: Der Akkusativ von Substantiven endet im Singular auf -u, eventuelle kurze Endvokale und Vokale in der vorhergehenden Silbe fallen weg, solange dadurch kein schwer auszusprechenden Konsonantenkluster entsteht. Im Plural wird an die -a-Endung noch ein -s angehängt.

Der Dativ von Substantiven endet im Singular immer auf -e, eventuelle kurze Endvokale und Vokale in der vorhergehenden Silbe fallen weg, solange dadurch kein schwer auszusprechenden Konsonantenkluster entsteht. Im Plural verändert sich nichts.

Neue Regel #2: Zudem fällt ein "und" am Wortende weg, da dessen Bezugswort nun am Wortanfang steht. "ôda" bleibt jedoch erhalten.
Rekta sin bôri male Mamenska frî un glîk an Wîade. Brîdalischîtax sin begâbi masî mit Veanunfe un Gewisne un solen begêgna înana im Gîse.

Stane hat majêda Ansprukhu ôf ale Rektas un Frîhîtas vakindi in dîsa Aklärunge, ône îagenînen Untaschîdu, ewa nach Rase, Hôtfâbe, Geschleke, Sprâsche, Religiône, pôlitiska ôda sontiga Anskônge, nasionâla ôda sosiâla Âkunfe, Vamêgne, Gebûte ôda sontigem.

Sûverênitête dâf makti wâda des wîteren kîn Muntaschîd ôf Grune pôlîtischi, reklischi ôda intanasionâli Stelungux Landax ôda Gebîtix, dêm angeêat îne Mapasôn, glîkgiltig ob is madîses unabängig, stêt unta Trîanskafe, besitz kîne Selbsregîrungu ôda is einskrenki sont in sîna.

Pasônux hat majêda das Reku ôf Lêbne, Frîte und Sikaîte.

Lîbîgenskafe dâf halti wâda manîman in Slaverîe ôda. Foama sin vabôti Maslaverî un Maslâvenhandel in alen îren.

Strâfe daf untawoafi wâda manîman da Folte ôda grôsama, unmensklika ôda anîdrigena Beanlunge ôda.

Rekfêhig hat majêda das Reku, anakeni zu wâda îbal as.

Gesezu sin male Mamensha vôa dem Geseze glîk un âben ône Untaschîdu Ansprukhu ôf glîschen Skuzu duac das. Dikriminîrunge âben male Ansprukhu ôf glîschen Skuzu gêgen jêde Dikriminîrungu, vastês madî gêgen dîse Aklêrungu, und gêgen jêde Ôfezungu zu îna dâtigen.

Geseze hat majêda Ansprukhu ôf înen wiaksamen Rekhbehelfu bî den zustendigen inastâtlischen Gerikta gêgen Hanlungas, duak dî valezi wâda sîne Magrundrekhta zustêenden îm nakh da Vafasunge ôda nach dêm.

Landax dâf fesnêmi wâda manîman wilkîalik, halti in Hafe oda vawîsi.

Gerike hat majêda bî da Festelunge sîni Rektixi un Pliktixi sowî bî îna strâfreklischen Beskuldigunge ahôbenen gêgen în in vola Glîschîte Ansprukhu ôf în gerekhtes un efenliches Vafârnu voa înem unabengigen un unpâtîiscen.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Thrice Xandvii » Sat 01 Nov 2014, 11:06

Ich spreche nicht so gut Deutsch, aber dieser Aktivität sieht Spaß! Vielleicht sollte ich einen Thread auf Englisch zu machen?
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Luan » Sat 01 Nov 2014, 12:55

Ja, natürlich:) Freue mich schon drauf, die englische Grammatik zu reformieren [B)]
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by shimobaatar » Thu 02 Apr 2015, 01:32

Neue Regel: Die einzigen Großbuchstaben, die erlaubt sind, sind die, die am Anfang eines Satzes sind. (Ich bin nicht sicher, dass ich das richtig sagte.)
Rekta sin bôri male mamenska frî un glîk an wîade. Brîdalischîtax sin begâbi masî mit veanunfe un gewisne un solen begêgna înana im gîse.

Stane hat majêda ansprukhu ôf ale rektas un frîhîtas vakindi in dîsa aklärunge, ône îagenînen untaschîdu, ewa nach rase, hôtfâbe, geschleke, sprâsche, religiône, pôlitiska ôda sontiga anskônge, nasionâla ôda sosiâla âkunfe, vamêgne, gebûte ôda sontigem.

Sûverênitête dâf makti wâda des wîteren kîn muntaschîd ôf grune pôlîtischi, reklischi ôda intanasionâli stelungux landax ôda gebîtix, dêm angeêat îne mapasôn, glîkgiltig ob is madîses unabängig, stêt unta trîanskafe, besitz kîne selbsregîrungu ôda is einskrenki sont in sîna.

Pasônux hat majêda das reku ôf lêbne, frîte und sikaîte.

Lîbîgenskafe dâf halti wâda manîman in slaverîe ôda. Foama sin vabôti maslaverî un maslâvenhandel in alen îren.

Strâfe daf untawoafi wâda manîman da folte ôda grôsama, unmensklika ôda anîdrigena beanlunge ôda.

Rekfêhig hat majêda das reku, anakeni zu wâda îbal as.

Gesezu sin male mamensha vôa dem geseze glîk un âben ône untaschîdu ansprukhu ôf glîschen skuzu duac das. Dikriminîrunge âben male ansprukhu ôf glîschen skuzu gêgen jêde dikriminîrungu, vastês madî gêgen dîse aklêrungu, und gêgen jêde ôfezungu zu îna dâtigen.

Geseze hat majêda ansprukhu ôf înen wiaksamen rekhbehelfu bî den zustendigen inastâtlischen gerikta gêgen hanlungas, duak dî valezi wâda sîne magrundrekhta zustêenden îm nakh da vafasunge ôda nach dêm.

Landax dâf fesnêmi wâda manîman wilkîalik, halti in hafe oda vawîsi.

Gerike hat majêda bî da festelunge sîni rektixi un pliktixi sowî bî îna strâfreklischen beskuldigunge ahôbenen gêgen în in vola glîschîte ansprukhu ôf în gerekhtes un efenliches vafârnu voa înem unabengigen un unpâtîiscen.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Illuminatus » Fri 03 Apr 2015, 13:39

Spoiler:
shimobaatar wrote:Neue Regel: Die einzigen Großbuchstaben, die erlaubt sind, sind die, die am Anfang eines Satzes sind. (Ich bin nicht sicher, dass ich das richtig sagte.)
Alles richtig, bis auf den Teil in der Klammer. [:D]
Entweder würde man soetwas sagen wie "Ich bin (mir) nicht sicher, ob das (so) richtig ist", oder - um näher an deinem Satzmuster zu bleiben - "Ich bin (mir) nicht sicher, ob ich das richtig gesagt habe". Man muss/sollte an der Stelle also eher einen indirekten Fragesatz benutzen anstatt einen dass-Satz - wenn ich mich nicht täusche, funktioniert das im Englischen da genau so. In meinen Ohren klingt zudem die erste Variante etwas natürlicher als die zweite, da gibt es sicherlich aber auch regionale Unterschiede.

Everything is correct, except for the part in the brackets. Either you would say something like "Ich bin (mir) nicht sicher, ob das (so) richtig ist" or - to stay closer to your sentence - "Ich bin (mir) nicht sicher, ob ich das richtig gesagt habe". You must/should use an indirect interrogative sentence here instead of a dass-Sentence - if I am not mistaken it works just like that in English, too. Moreover the first variant sounds a bit more natural to me, but I think that there are certainly also some regional differences.

Good job!
Neue Regel: Attributiv verwendete Adjektive stehen nun hinter ihrem Bezugswort. Wenn eine Präposition zu einem Wort gehört, welches aufgrund einer früheren Regeländerung an den Satzanfang verschoben wurde, so wandert diese Präposition auch an den Satzanfang und wird zur Not redupliziert. Die Satzanfangsphrase, welche inhaltlich eher zum Satzende gehört, wird zudem durch ein Komma vom Rest des Satzes abgetrennt.
An rekta, sin bôri male mamenska frî un glîk an wîade. Brîdalischîtax, sin begâbi masî mit veanunfe un gewisne un solen begêgna înana im gîse.

Nach stane sontigem, hat majêda ansprukhu ôf ale rektas un frîhîtas vakindi in dîsa aklärunge, ône untaschîdu îagenînen, ewa nach rase, hôtfâbe, geschleke, sprâsche, religiône, anskônge pôlitiska ôda sontiga, âkunfe nasionâla ôda sosiâla, vamêgne, gebûte ôda.

In sûverênitête sîna, dâf makti wâda des wîteren kîn muntaschîd ôf grune stelungux pôlîtischi, reklischi ôda intanasionâli landax ôda gebîtix, dêm angeêat îne mapasôn, glîkgiltig ob is madîses unabängig, stêt unta trîanskafe, besitz kîne selbsregîrungu ôda is einskrenki sont.

Pasônux, hat majêda das reku ôf lêbne, frîte und sikaîte.

In lîbîgenskafe, dâf halti wâda manîman in slaverîe ôda. In foama alen îren, sin vabôti maslaverî un maslâvenhandel.

Strâfe grôsama, unmensklika ôda anîdrigena, daf untawoafi wâda manîman da folte ôda beanlunge grôsama, unmensklika ôda anîdrigena ôda.

Rekfêhig, hat majêda das reku, anakeni zu wâda îbal as.

Duac das gesezu, sin male mamensha vôa dem geseze glîk un âben ône untaschîdu ansprukhu ôf skuzu glîschen. Zu îna dikriminîrunge dâtigen, hâben male ansprukhu ôf skuzu glîschen gêgen dikriminîrungu jêde, vastês madî gêgen aklêrungu dîse, und gêgen ôfezungu jêde.

Nach dêm geseze, hat majêda ansprukhu ôf înen rekhbehelfu wiaksamen bî den gerikta zustendigen inastâtlischen gêgen hanlungas, duak dî valezi wâda sîne magrundrekhta zustêenden îm nakh da vafasunge ôda.

Landax, dâf fesnêmi wâda manîman wilkîalik, halti in hafe oda vawîsi.

Voa înem gerike unabengigen un unpâtîiscen, hat majêda bî da festelunge sîni rektixi un pliktixi sowî bî îna beskuldigunge strâfreklischen ahôbenen gêgen în in vola glîschîte ansprukhu ôf în vafârnu gerekhtes un efenliches.
So langsam würde ich dazu tendieren, mal einen neuen Text zu nehmen haha. [:D]
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by shimobaatar » Tue 07 Apr 2015, 21:00

Spoiler:
Illuminatus wrote:Alles richtig, bis auf den Teil in der Klammer. [:D]
Entweder würde man soetwas sagen wie "Ich bin (mir) nicht sicher, ob das (so) richtig ist", oder - um näher an deinem Satzmuster zu bleiben - "Ich bin (mir) nicht sicher, ob ich das richtig gesagt habe". Man muss/sollte an der Stelle also eher einen indirekten Fragesatz benutzen anstatt einen dass-Satz - wenn ich mich nicht täusche, funktioniert das im Englischen da genau so. In meinen Ohren klingt zudem die erste Variante etwas natürlicher als die zweite, da gibt es sicherlich aber auch regionale Unterschiede.
Wie ironisch, dass der einziger Teil, worüber hatte ich keine Sorgen, war der einziger Teil, der falsch war! [:P]

Hmm. Auf Englisch, ich könnte persönlich entweder das Äquivalent eines "indirekten Fragesatzes" oder eines "dass-Satzes" benutzen, aber diese Verwendung könnte ungewöhnlich sein. Ich bin auch nicht sehr sicher über der Verwendung der Wörter wie "ob" und "wenn".

Was ist der Unterschied zwischen "Ich bin nicht sicher, ob das richtig ist", "Ich bin mir nicht sicher, ob das so richtig ist", "Ich bin mir nicht sicher, ob das richtig ist", und "Ich bin nicht sicher, ob das so richtig ist"?

Tausend Dank für deine Hilfe! [:D]
Illuminatus wrote:So langsam würde ich dazu tendieren, mal einen neuen Text zu nehmen haha. [:D]
Haha, ja, bestimmt. Ich kann überhaupt Nichts in diesem Text verstehen. Aber ich bin kein Muttersprachler, so vielleicht ist das der Grund. Dieser Text ist auch ziemlich lang, meiner Meinung nach.

Aber ich will noch teilnehmen…

Neue Regel: Jetzt buchstabiert man <â ê î ô û ä> als <aa ei ii ou uu ae> überall.
An rekta, sin bouri male mamenska frii un gliik an wiiade. Briidalischiitax, sin begaabi masii mit veanunfe un gewisne un solen begeigna iinana im giise.

Nach stane sontigem, hat majeida ansprukhu ouf ale rektas un friihiitas vakindi in diisa aklaerunge, oune untaschiidu iiageniinen, ewa nach rase, houtfaabe, geschleke, spraasche, religioune, anskounge poulitiska ouda sontiga, aakunfe nasionaala ouda sosiaala, vameigne, gebuute ouda.

In suuvereiniteite siina, daaf makti waada des wiiteren kiin muntaschiid ouf grune stelungux pouliitischi, reklischi ouda intanasionaali landax ouda gebiitix, deim angeeiat iine mapasoun, gliikgiltig ob is madiises unabaengig, steit unta triianskafe, besitz kiine selbsregiirungu ouda is einskrenki sont.

Pasounux, hat majeida das reku ouf leibne, friite und sikaiite.

In liibiigenskafe, daaf halti waada maniiman in slaveriie ouda. In foama alen iiren, sin vabouti maslaverii un maslaavenhandel.

Straafe grousama, unmensklika ouda aniidrigena, daf untawoafi waada maniiman da folte ouda beanlunge grousama, unmensklika ouda aniidrigena ouda.

Rekfeihig, hat majeida das reku, anakeni zu waada iibal as.

Duac das gesezu, sin male mamensha voua dem geseze gliik un aaben oune untaschiidu ansprukhu ouf skuzu gliischen. Zu iina dikriminiirunge daatigen, haaben male ansprukhu ouf skuzu gliischen geigen dikriminiirungu jeide, vasteis madii geigen akleirungu diise, und geigen oufezungu jeide.

Nach deim geseze, hat majeida ansprukhu ouf iinen rekhbehelfu wiaksamen bii den gerikta zustendigen inastaatlischen geigen hanlungas, duak dii valezi waada siine magrundrekhta zusteienden iim nakh da vafasunge ouda.

Landax, daaf fesneimi waada maniiman wilkiialik, halti in hafe oda vawiisi.

Voa iinem gerike unabengigen un unpaatiiiscen, hat majeida bii da festelunge siini rektixi un pliktixi sowii bii iina beskuldigunge straafreklischen ahoubenen geigen iin in vola gliischiite ansprukhu ouf iin vafaarnu gerekhtes un efenliches.
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Re: Spiel: Reformieren wir die Grammatik!

Post by Illuminatus » Fri 01 May 2015, 09:32

Spoiler:
shimobaatar wrote:Was ist der Unterschied zwischen "Ich bin nicht sicher, ob das richtig ist", "Ich bin mir nicht sicher, ob das so richtig ist", "Ich bin mir nicht sicher, ob das richtig ist", und "Ich bin nicht sicher, ob das so richtig ist"?
Entschuldige bitte, dass ich erst so spät antworte. ^^

Du musst wissen, dass Deutsche kleine Wörtchen, die nur wenig Bedeutung haben, in ihren Sätzen - zumindest in gesprochener Sprache - lieben. Deswegen würde ein Deutscher gerne ein "so" in diese Sätze einfügen. Es sagt dann so etwas aus wie "Ich bin mir nicht sicher, ob das in der Art und Weise, wie ich es geschrieben habe, richtig ist." Es bezieht sich in dem Fall also auf den genauen Wortlaut der Aussage davor. Ich weiß nicht, ob das so vorständlich für dich ist, wenn nicht, dann frag einfach nochmal nach. Es funktioniert eigentlich ähnlich wie "that way" im Englischen, nur dass man es im Deutschen häufiger benutzt.

Bei dem "mir" bin ich mir nicht ganz sicher, ob man es überhaupt auslassen kann. Eigentlich heißt das Verb "to be sure [of sth.]" im Deutschen "sich (+ Dat) [einer Sache] sicher sein", also eigentlich sollte man das "mir" schon benutzen - zumindest tue ich es eigentlich immer. Ich höre und sehe aber oft Sätze, wo es fehlt, deswegen geht vermutlich auch beides. So oder so würdest du aber auf jeden Fall verstanden werden. ^^
Neue Regel: Präpositionen stehen in geschriebener Sprache immer in einer Art betonten Form, die auf -t endet, nach -m jedoch auf -p.
Ant rekta, sin bouri male mamenska frii un gliik ant wiiade. Briidalischiitax, sin begaabi masii mitt veanunfe un gewisne un solen begeigna iinana imp giise.

Nacht stane sontigem, hat majeida ansprukhu ouft ale rektas un friihiitas vakindi int diisa aklaerunge, ounet untaschiidu iiageniinen, ewa nacht rase, houtfaabe, geschleke, spraasche, religioune, anskounge poulitiska ouda sontiga, aakunfe nasionaala ouda sosiaala, vameigne, gebuute ouda.

Int suuvereiniteite siina, daaf makti waada des wiiteren kiin muntaschiid ouft grune stelungux pouliitischi, reklischi ouda intanasionaali landax ouda gebiitix, deim angeeiat iine mapasoun, gliikgiltig ob is madiises unabaengig, steit untat triianskafe, besitz kiine selbsregiirungu ouda is einskrenki sont.

Pasounux, hat majeida das reku ouft leibne, friite und sikaiite.

Int liibiigenskafe, daaf halti waada maniiman int slaveriie ouda. Int foama alen iiren, sin vabouti maslaverii un maslaavenhandel.

Straafe grousama, unmensklika ouda aniidrigena, daf untawoafi waada maniiman da folte ouda beanlunge grousama, unmensklika ouda aniidrigena ouda.

Rekfeihig, hat majeida das reku, anakeni zu waada iibal as.

Duact das gesezu, sin male mamensha vouat dem geseze gliik un aaben ounet untaschiidu ansprukhu ouft skuzu gliischen. Zut iina dikriminiirunge daatigen, haaben male ansprukhu ouft skuzu gliischen geigent dikriminiirungu jeide, vasteis madii geigent akleirungu diise, und geigent oufezungu jeide.

Nacht deim geseze, hat majeida ansprukhu ouft iinen rekhbehelfu wiaksamen bii den gerikta zustendigen inastaatlischen geigent hanlungas, duakt dii valezi waada siine magrundrekhta zusteienden iim nacht da vafasunge ouda.

Landax, daaf fesneimi waada maniiman wilkiialik, halti int hafe oda vawiisi.

Voat iinem gerike unabengigen un unpaatiiiscen, hat majeida biit da festelunge siini rektixi un pliktixi sowii biit iina beskuldigunge straafreklischen ahoubenen geigent iin int vola gliischiite ansprukhu ouft iin vafaarnu gerekhtes un efenliches.
Ansonsten würde ich wirklich mal sagen, dass wir einen neuen Text nehmen. :'D Irgendwelche Vorschläge?
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